Paul in Simfordshire – Kapitel 1

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Was für ein Kopfschmerz!  Das lag wohl noch an der letzten Party … zu viele Cocktails … das wusste er noch …er konnte sich aber nicht mehr erinnern wie er nach Hause gekommen war.

 

02 -  Kapitel 1 - P in S
Sein Kopf tat noch sehr weh. Er musste dringend etwas dagegen nehmen und lief deshalb ins Badezimmer. Der Raum drehte sich um ihn herum und vor dem Spiegel erkannte er sich nicht mal selbst sofort.
03 - Kapitel 1 - P in S

Was war denn nur mit seinen Haaren los?  So kurze Haare hatte er schon lange nicht mehr getragen!  War er Opfer eines Streiches geworden?

04 - Kapitel 1 - P in S

Nachdem er eine Kopfschmerz-Tablette genommen hatte, wollte er wieder in sein Bett, aber der fremde Ausblick aus dem Fenster, an dem er vorbeikam, hielt ihn zurück!  Er erkannte die Straße nicht wieder!  Wo waren die Hochhäuser von Bridgeport geblieben?05 - Kapitel 1 - P in S

Er schwankte zum Balkon und erblickte grüne Hügel und einen Leuchtturm, statt der Großstadt-Häuser.
06 - Kapitel 1 - P in S

Irgendwie schaffte er es, die Treppe hinunter zu kommen, doch als er die Haustüre öffnete waren die Straße und die kleinen Häuser immer noch da!
07 - Kapitel 1 - P in S

Und was war das, direkt vor seiner Nase?  Ein Krankenhaus?  Ja, ganz sicher!  Sollte er rüber gehen und sich helfen lassen?  Nein!  Die Ärzte hatten ihn schon genug geplagt!   Sie würden ihm sicher wieder sagen, dass er gesund leben sollte und hinterher seinen Vater anrufen, damit er ihn abholt.  Und ganz sicher nicht nach dem letzten Mal, als sein Vater drohte, ihm nie wieder zu helfen … nein, nein, nein!
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Und das konnte sowieso kein Krankenhaus sein!  Das war bestimmt nur ein Alptraum … wie die vielen die er nach solchen Partys bereits hatte.  Diesmal war es sogar harmlos, denn er sah nur nette alte Häuser … und morgen wäre sowieso alles vorbei und wieder gut…
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Er kehrte zurück ins Haus, legte sich wieder ins Bett und sagte sich, dass er nur noch ausschlafen müsste.  Das hatte bisher immer gut funktioniert.
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Als Paul erneut erwachte, hielt er zunächst die Augen geschlossen und kontrollierte in Gedanken, ob alles stimmte. Ja!  Seine Haare waren wieder da!  Was für eine Erleichterung, denn der Alptraum letzer Nacht war immer noch sehr präsent.  Merkwürdig war nur, dass er sich noch so stark daran erinnern konnte.
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Endlich öffnete er die Augen, fühlte sich aber wieder desorientiert.  Was stimmte nur nicht mit ihm?
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Und wieder lief er ins Bad und besah sich im Spiegel!  Er sah genauso aus, wie er aussehen sollte … und trotzdem stimmte etwas nicht!
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Oh nein! Was war nur los mit den Wänden?

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Was war los mit der ganzen Wohnung?

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Ja, seine Möbel erkannte er!  Sogar den guten alten Zwerg aus seiner Kinderzeit…
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Auch die Schlafzimmermöbel waren seine.  Aber die Wände?  Und der Ausblick aus dem Fenster?!  Das war doch genau diese Straße aus seinem Traum!
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Komischerweise war er schnell draußen, ohne dass er die Treppe runter laufen musste und sah den gleichen Leuchtturm und dieselben Hügel, wie im Traum.  Wo war er nur?
19 - Kapitel 1 - P in S18 - Kapitel 1 - P in S

Auf der anderen Seite des Hauses sah er etwas, das eine kleine Stadt sein musste.  Das Gebäude mit dem großen Turm musste ein Rathaus sein.  Oder eine Kirche?  Egal, dort konnte man ihm bestimmt helfen!  Er musste unbedingt wissen, wo er war und wie er am schnellsten nach Hause kam.  Dies konnte nur ein schlechter Witz sein! Dieser blöde Streich musste endlich aufhören! Plötzlich merkte er, dass er fast nackt war, dass er nur einen Slip trug und blieb erschrocken stehen.  Es musste nicht sein, dass ihn die Leute für verrückt hielten!  Deshalb drehte er sich um und lief wieder zu dem kleinen Haus.  Zum Glück stand nirgends jemand draußen.
20 - Kapitel 1 - P in S

Das Haus war wirklich sehr klein.  Paul konnte nicht verstehen, was seine verrückten Freunde mit dem Blödsinn bezwecken wollten!  Und dass sie sogar seine Möbel hierher transportiert haben, konnte er sich überhaupt nicht vorstellen.  Das war ja Schwerstarbeit!  Nun, er würde alles aufklären!  Und zwar sofort.
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Er nahm sein Handy zur Hand und wollte einen seiner Kumpels anrufen, als er merkte, dass eine Video-Nachricht auf ihn wartete.  Und zwar von seinem Vater.  Unfassbar, dass sein Vater wusste, wie man eine Video-Nachricht aufnimmt! Das erstaunte ihn und beunruhigte ihn gleichermaßen.  Ein Handy benutzte sein Vater für gewöhnlich nur zum telefonieren!  Was war nur los mit ihm?  Auf dem Bildschirm schaute ihn sein Vater ganz ernst und sagte:

22 - Kapitel 1 - P in S

“Mein lieber Sohn, ich hatte dir ja versprochen, dich nie wieder vom Krankenhaus abzuholen ohne drastische Konsequenzen!  Dies war gestern wieder der Fall und deswegen sehe ich mich gezwungen, außergewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen.  Du hast in den letzen Jahren alle möglichen Kurse auf der Uni belegt, ohne auch nur einen abzuschließen.  Und das ganze Geld, das ich dir schickte, hast du hauptsächlich für Reisen und Partys ausgegeben. Nun, das hat jetzt ein Ende.  Dies ist deine letzte Chance!  Ich habe für dich eine Wohnung in den kleinen Stadt Simfordshire gemietet.  Die erste Miete ist bezahlt und der Kühlschrank voll.  Wenn du innerhalb von vier Wochen nicht fähig bist 100.000 Simoleons durch harte Arbeit zu verdienen werde ich dich enterben!”
Damit war das Video zu Ende.

Kapitel 2

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4 Gedanken zu “Paul in Simfordshire – Kapitel 1

  1. Die Geschichte fängt wirklich spannend an und einmal hatte ich sie auch schon angefangen zu lesen . Aber nun werde ich sie in aller Ruhe durch lesen.
    Ganz schön viel Geld was Paul da zusammen bekommen muss..ich bin sehr gespannt ob er es schaffen wird.

    Gefällt 1 Person

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