Paul in Simsfordshire – Kapitel 15

01K15PinShafuhga                   Miss Marple Nr. 2 bat Paul ins Haus und führte ihn im Obergeschoss in ihr Büro, um zuerst ihre Kartei zu überprüfen.

 02K15PinShafuhga                         Sie überraschte Paul damit ein Laptop zu besitzen…

03K15PinShafuhga

                  …das sie offensichtlich bedienen konnte.       Sie bat Paul jedoch in ein paar Tagen wiederzukommen.   Sie hoffte bis dahin einen anderen Auftrag erledigt zu haben.    Danach würde sie Paul gerne helfen.

 

04K15PinShafuhga                        Das dauerte Paul alles viel zu lange! Was wäre, wenn Elise momentan in einem Hotel wohnte und schon bald abreisen würde?    Er musste sofort etwas unternehmen und nicht erst in ein paar Tagen!

Im Garten von Miss Marple bewunderte Paul die Überreste eines sehr alten Autos, bestimmt aus den Dreißigern. Wie konnte man so etwas zulassen? Hier verrottete ein seltener Oldtimer… Paul hätte ihn gern näher begutachtet, aber die vielen Bienenkästen schreckten ihn ab.   Bienen verabscheute er. Er musste an Elise denken, die Honig so gerne mochte.   „Wie wohl würde sie sich hier fühlen“, träumte er.

 

05K15PinShafuhga                          Da kein Privatdetektiv bereit war ihm zu helfen, entschied sich Paul selber die Nachbarn bezüglich Elise zu befragen. Im ersten Haus wohnte ein alter Mann, oh Wunder!

 

06K15PinShafuhga                      Er hieß Wickham und konnte Paul nichts darüber erzählen, da er etwas schwerhörig war.   Elise kannte er schon seit mehreren Jahren. Sie verbrachte regelmäßig den Sommer in Simsfordshire.

 

07K15PinShafuhga                       Im nächsten Haus wohnte Frau Vogel. Auch sie kannte Elise, aber außer dem Austausch von Grüßen wie z.B. „Guten Morgen“ und „Guten Abend“ hatte sie keinen Kontakt zu Elise gehabt.

 

08K15PinShafuhga                      Das nächste Haus gehörte einem Mr. Collins, der leider nicht zu Hause war… Paul musste wohl noch einmal wiederkommen.

 

09K15PinShafuhga                         Der Tag ging langsam zu Ende, nach dem Regen schien die Sonne wieder und es war ein wunderschöner Herbsttag. Aber Paul hatte keine Augen für die goldenen Blätter.

                            „Es ist trostlos“, dachte Paul. Wie war es nur möglich, dass Elise schon lange als Touristin bekannt war, aber keiner kannte sie wirklich? Alle sagten Elise sei so sehr schüchtern, dass sie den Leuten aus dem Weg ginge.

 

10K15PinShafuhga                           Paul war verzweifelt! Gab es wirklich niemanden der Elise besser kannte?

Die Frau die ihm als Nächste die Tür öffnete, unterschied sich sehr von allen anderen. Sie sah viel jünger und vitaler aus.           Mit ihrer einschüchternden Ausstrahlung und unerwartet tiefer Stimme fragte sie Paul, wie sie ihm helfen könne. Ihr eigentümlicher Blick, von der Brille umrahmt, durchbohrte Paul. Und bevor dieser nachdenken konnte, hatte er ihr bereits erzählt, warum er so dringend versuchte Elise zu finden.

 

12K15PinShafuhga                     Sie bat ihn schließlich ins Haus und schien lange nachzudenken, bevor sie ihm antwortete.  Sie erzählte Paul, sie heiße Lupin und sei eine Werwölfin.   Deswegen wäre es für sie sehr leicht Elise zu finden. Aber wenn diese von Paul nicht gefunden werden wollte, hatte sie nicht das Recht Elise aufzuspüren…

 

11K15PinShafuhga                         Paul glaubte jedoch, dass Elise ihm verzeihen würde, wenn er nur eine Chance bekäme, sich bei ihr zu entschuldigen. Das musste aber schnell geschehen, denn sie war ja eine Touristin und würde Simsfordshire bald verlassen!

 

13K15PinShafuhga                             „Nein Paul“, sagte Frau Lupin, „Elise ist keine Touristin, sie sah früher aber ganz anders aus und deshalb glauben alle, dass sie nicht von hier ist! Aber ich kenne ihren Geruch seit sie geboren wurde! Sie gehört hierher wie jeder von uns. Elise wird Sie finden, wenn sie es möchte, aber warum sollte sie das wollen? Denken Sie darüber nach!“

 

14K15PinShafuhga                           Frau Lupin sagte danach nichts mehr und Paul wusste, er musste gehen. Auf ihre Art hatte sie ihm schon sehr geholfen. Er wusste jetzt, dass Elise ganz in der Nähe war und bleiben würde. Er würde sie bestimmt bald finden und wenn er von Haus zu Haus gehen müsste. Sobald er sie sah, würde er sich bei ihr entschuldigen! Und sie würde ihm verzeihen. Ganz bestimmt!

Kapitel 16

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s