Ankunft in Lilleville – Kapitel 1

02                       Mara und Triton mussten aus Isla Paradiso weg.   Es war ihnen … na… sagen wir… zu teuer geworden, mit den nun mal sechs Kindern!   Mara musste mit Bedauern ihr schönes Hausboot verkaufen da es zu klein für die achtköpfige Familie geworden war.  Sie und Triton legten alles zusammen was sie besaßen, allerdings reichte ihr Geld nur zu einem sehr alten Hausboot das noch eine umfassende Renovierung bedurfte. 

Der Verkäufer versicherte ihnen jedoch dass es aus sehr gutem massiven Holz bestand und bereits ein neues Dach bekam.  Das konnten Mara und Triton sehen, das Dach leuchtete richtig in  typisch blauer Farbe der Isla Paradiso.  Sie kauften also das Hausboot und suchten sich eine Insel wo die Lebenskosten noch nicht so teuer waren. 

Man hatte ihnen Lilleville empfohlen, eine kleine Insel zwischen dem Gewässer von USA und Mexico. Der erste Eindruck gefiel ihnen sehr gut. Vom Hafen führte eine Strasse durch einen Park zur Stadtmitte, den Centro Latino. Das musste die Haupstrasse sein.

03                Rechts vom Hafen lag eine Siedlung wohlhabender Leute. Die Häuser waren alle schön und meistens sehr groß.

04                     Auf der linker Seite des Hafens waren die Häuser nicht groß und machten auch keinen wohlhabenden Eindruck, aber dafür waren sie in bunten Farben gehalten und hatten Strohdächer. Sofort fühlten sich Mara und Triton heimisch. Die Siedlung erinnerte sie sehr an ihre Heimat, Isla Paradiso.

05                      Sie hatten kaum Zeit einen ersten Blick auf die Insel zu werfen als schon ein Einheimischer auf sie zu ging.

06                      Er sah aus wie ein Sheriff.

07                    Der Mann begrüßte Triton recht herzlich uns stellte sich als Bürgermeister Simon vor.

08                       Die nächsten Worte waren jedoch nicht so erfreulich, denn er sagte es täte ihm leid aber ihr Hausboot parkte am Haupthafen und dieser wurde bereits gemietet.   Außerdem wollte er wissen ob sie Touristen waren und sich die Miete für einen Hafen leisten konnten.

09                       Dies musste Triton verneinen und sagte dass sie gerne auf der Insel bleiben würden und eine Arbeit suchten, wenn sie willkommen wären.
-Aber natürlich wären sie willkommen, versicherte ihnen der Bürgermeister. Was für eine Arbeit gedenken sie denn zu tun?
-Triton erzählte dass seine Frau Mara und er professionelle  Taucher wären und Lilleville gerne nach Unterwasserschätzen, Muscheln und Fische absuchen würden.

10                      Da musste der Bürgermeister sie enttäuschen. Lilleville besaß keine Unterwasserschätze, auch nicht viele Fische oder Muscheln durch die starken Unterwasserströhmungen. Außerdem wurde die Insel nie von Schiffhandelsrouten benutzt. Sie war immer leer, bis seine Familie sie kaufte. Da sie nicht mehr von der Landwirtschaft leben konnte, hatte seine Familie seit mehr als hundert Jahre, nach und nach Land verkauft oder verpachtet.

11                   Bürgermeister Simon erblickte dann Mara und eines der Kinder die auf ihn zukamen und grüßte sie freudestrahlend.   Er sagte er fühlte sich sehr geehrt durch ihren Aufenthalt auf der Insel. Dies sei der sichtliche Beweis, dass Lilleville sehr gute Luft und sauberes Wasser hätte. Jeder wusste dass Meeresbewohner sich nur in sauberen Gewässer niederlassen könnten.   Simon sagte auch dass er bereit wäre Triton und seiner Familie in allem zu helfen was notwendig wäre um in Lilleville zu bleiben.   Leider konnte er noch keine Tagesbetreuung für die Kinder anbieten, was die Suche nach Arbeit erschweren würde aber … wie wäre es wenn er oder seine Frau das übernehmen würden?   So könnte sie ja ihre Kinder mitversorgen und bekamen noch Geld dazu …
Triton war schockiert!   So ein Jobwechseln sagte ihm gar nicht zu.

12                   Bevor er noch etwas antworten konnte sagte Simon jedoch dass er das sich gut überlegen sollte. Wenn er den Job übernahm, würde die Gemeinde ihn unterstützen und einen kleinen Hafen mit niedriger Miete zur Verfügung stellen.   Mit dabei wäre auch ein kleiner Garten, den er und seine Familie bewirtschaften könnte.   Er dürfte alles abernten und selber verbrauchen oder im Komissionslager verkaufen.

13                  Triton bedankte sich bei Simon und versprach mit Mara über das Angebot zu sprechen.

14                     Der Bürgermeister verabschiedete sich auch von Mara und den Kindern und versprach am nächsten Tag zu kommen, um ihnen zu zeigen wo sie ihr Hausboot anbringen konnten und  wo der Hafen mit Gärtchen war, den sie ggf. benützen dürften.

15                     Triton stand noch lange Zeit am Hafenstrand. Er bedauerte zutiefst ihren Lebensunterhalt nicht mehr mit Tiefseetauchen verdienen zu können … aber sie hatten sehr wenig Geld und die Kindern wuchsen so schnell dass sie immer wieder was Neues zum anziehen brauchten … . Es wäre doch großes Glück mehr Zeit mit ihnen verbringen zu dürfen.

16                      Ja, sehr schnell würden aus den kleinen Wonnepropen, mit ihren nach Meer klingenden Namen … Marita …

18                          … Marion…

17                       … Marla …

19                          …Markus …

20                     … Marius …

21                      … und Martin … sehr schnell … viel zu schnell, Schulkinder!!!

22                  Das machte ihm die Entscheidung leichter.    Und er konnte sich vorstellen dass es ihnen allen auf der Insel gut gefallen würde.

Kapitel 2

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