Ankunft in Lilleville – Kapitel 3

01K3AiLhafuhgaTriton konnte kaum glauben dass Simeon  eine U-Bahn erwähnte … hier, auf dieser kleine Insel? Es war aber kein Spaß … Hinter der Firma Costa Verde AG gab es wirklich eine U-Bahnhaltestelle. Sehr hässlich  fand Simeon. Es passt wirklich nicht zum Stadtbild, aber schon bald wäre sie genau so umkleidet wie die am Hafen. Triton verstand kein Wort … aber der „Sheriff“ sagte  Triton würde gleich sehen was er meint und verabschiedete sich.

02K3AiLhafuhgaTriton stieg an der Station „Hafen“ aus und sah was der Sheriff beschrieben hatte. Er hatte es nicht mehr weit zum Hauptboot. Die Haltestelle am Hafen sah aber nicht wie eine städtische U-Bahn-Station aus sondern wie ein kleines Häuschen in Barrio Latino … das hatte Simeon also gemeint … ja, in Lilleville musste also alles zum  Stadtbild des Sheriffs passen, dachte er.

03K3AiLhafuhgaTriton fuhr noch das Hausboot zu ihrem neuen Heim, dem kleinen Hafen mit dem heruntergekommenen Garten. Es war wirklich klein. Ob der Garten wirklich so viel abwerfen würde dass es für die Familien reichte? Das würde sich in den nächsten Tagen  zeigen. Versuchen würden sie es auf jeden Fall.

04K3AiLhafuhgaDer Bürgermeister hatte noch eine schwere Aufgabe an diesem Tag, denn nicht alle Bewohner Lillevilles teilten seine Vorstellung von einer schönen Stadt. Gleich hinter dem Parque Mistico gab es eine kleine Siedlung die er am liebste abreißen würde um neue Hütten für Touristen zu bauen. Leider gehörten ihm die Grundstücke nicht mehr. Und  die Einwohner liessen sich nicht so einfach vertreiben. Sie verkauften nicht und schienen auch kein Interesse an der Verschönerung der Gegend zu haben, obwohl der Bürgermeister sogar für die Kosten aufkommen würde.

05K3AiLhafuhgaEr beschloss es noch ein mal zu versuchen. Der schwierigste Fall waren die Fischers. Die Nachbarn nannten das Haus nur noch die Abgerannte Bude. Schlimmer geht es nicht mehr, dachte Simeon.

06K3AiLhafuhgaAn diesem Tag hatte er Glück. Er traf die Familie zu Hause an. Wenn er sonst vorbeischaute hatten  die Kinder gesagt, dass die Eltern noch schliefen und nicht geweckt werden dürfen. Sein Glück war jedoch von kurzer Dauer, denn das Paar zeigte , nach einer unfreundlichen Begrüßung, kein Interesse an einem Gespräch.

07K3AiLhafuhgaSimeon versuchte sie aus der Reserve zu locken und sprach sie auf das kommende Festival an…

08K3AiLhafuhgaSie drehten ihm jedoch  den Rücken zu und ließen ihn alleineweiter reden…

09K3AiLhafuhga… obwohl, von allein konnte nicht die Rede sein, denn sie hatten wohl dem Hund aufgetragen Simeon unmissverständlich klar zu machen, dass er nicht willkommen war.

10K3AiLhafuhgaSimeon musste schauen dass er so schnell wie möglich weg kam!

11K3AiLhafuhgaAuch bei den Nachbarn gegenüber hatte Simeon nicht mehr Glück. Das Haus sah zum Glück nicht so schlimm aus wie bei Fischers … aber sie schienen auch kein Interesse daran es gelb,  weiß und blau oder rosa zu streichen … und was noch schlimmer war, die Ruine wurde  nicht entfernt. Alles sah genauso aus wie am Tag ihres Einzugs. Simeon hatte noch versucht das Grundstück zu kaufen aber Familie Vielendollars war  schneller. Wie konnten sie bloß erfahren haben, dass das Grundstück zu verkaufen war? Sie mussten gute Kontakte haben! Aber was machte ein Mensch mit guten Kontakten in der ärmsten Siedlung von Lilleville? Wer waren bloß diese Vielendollars? Und warum weigerte sich Frau Vielendollar so sehr dagegen die Ruinen weg räumen zu lassen?

12K3AiLhafuhgaDer Bürgermeister beschloss wieder nach Hause zu gehen. Er hatte Hunger und noch viele Telefonate zu erledigen.

13K3AiLhafuhgaVor der Tür wartete eine Überraschung auf ihn. Ein Bewohner Lillevilles hatte ihm schon wieder eine Skulptur gebracht! Diese Banausen! Simeon wusste dass sie es gut meinten… sie wussten dass er  Kunst mochte und brachten ihm andauernd Geschenke … wie die drei Pferde im Vorgarten… Sie waren zwar modern (er hatte eine Vorliebe für antike Kunst, so wie seine Vorfahren) aber sie passten dennoch sehr gut zu der Ranch. Dieses Ungetüm jedoch … was sollte das? Was bedeutete das? Was war die Aussage dieser Kunst? Simeon verstand nicht was es es sein sollte und er mochte nicht, was er nicht verstehen konnte.

14K3AiLhafuhgaEr beschloss die Skulptur erstmal dort stehen zu lassen … sie war viel zu schwer, er konnte sie ja doch nicht alleine wegschaffen. In diese Nacht hatte er einen wunderschönen Traum: Er flog über Lilleville in einem Heißluftballon und stellte fest dass alles so aussah wie es sollte. Angefangen von den Strandhäusern…

15K3AiLhafuhgaund den großen Villen von Barrio Alto.

16K3AiLhafuhgaSein Ranchs und die Parks…

20K3AiLhafuhgaÜber dem touristischen Dorf sah er, dass  noch viel Platz für neue Hütten war…Lilleville konnte noch sehr wachsen…

18K3AiLhafuhga… die Sonne schien die ganze Insel zu erleuchten…

19K3AiLhafuhgaSimeon glaubte ganz Lilleville unter sich zu sehen…

20K3AiLhafuhgaAber auch im Traum schien ein Teil von Lilleville unter dem Nebel zu sein…

21K3AiLhafuhga

22K3AiLhafuhga

23K3AiLhafuhgaWas versteckte sich hinter der großen Nebelbank? Simeon wachte auf … und schwor sich, dass er sich eines Tages die Zeit nehmen würde und die Ländereien hinter dem Nebel zu erkunden … er hatte es schon ein paar mal vor gehabt … aber immer kam etwas dazwischen.

24Er schlief wieder ein und wachte auf als er ein lautes Gewitter hörte… er stand auf und ging zum Fenster um es zuschliessen… und bekam den Schreck seines Lebens … im Reitzentrum, in der Mitte des Trainingsgeländes der Pferderanch, stand ein Wetterstein… er sah genauso aus wie der von Parque Mistico… das konnte doch nicht wahr sein!  So einen dummen Witz konnte man doch nicht mit ihm machen … bestimmt hatten die Fischers ihre Hände  im Spiel… Simeon wollte gleich die Polizei anrufen.

25K3AiLhafuhgaEr holte sein Handy, lief wieder zum Fenster um die genaue Stelle zu beschreiben … doch er fand sie nicht!!! Kein Wetterstein! … Simeon wusste nicht ob er erleichtert war oder sauer weil man ihn zum Besten hielt! Hier war etwas faul… entweder gab es einen verrückten Spaßvogel … oder er konnte seinen Augen nicht mehr trauen… vielleicht sollte er zum Arzt gehen. Nein, keine Zeit… heute sollte das Festival eröffnet werden … es war der ersten Tag der Saison…

26K3AiLhafuhgaDas erste was Simeon machte, war den ganzen Boden um das Reitzentrum und das Trainingsgelände der Pferderanch zu untersuchen.   Er fand nichts. Er hatte alles geträumt oder es war einfach eine Sinnestäuschung gewesen.

Kapitel 4

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